Gap Year Möglichkeiten: Ratgeber mit 15 genialen Ideen

Egal, ob fertig mit der Schule, Pause zwischen zwei Berufen oder am Ende einer akademischen Ausbildung: Immer öfter entscheiden sich Menschen für ein Gap Year.

Das direkt übersetzte “Lückenjahr” soll dazu dienen, neue Erfahrungen zu sammeln, sich in einem Bereich weiterzubilden oder einfach etwas Gutes für andere oder für sich selbst zu tun.

Die Möglichkeiten in diesem Jahr sind fast unendlich und so vielfältig wie die Menschen, die sich so eine Auszeit nehmen.

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Doch ein Gap Year ist nicht nur im Moment gut – es kann dir auch im späteren Leben viele Vorteile bieten.

Aber welche Gap Year Möglichkeiten gibt es überhaupt? Was bringt mir ein Gap Year? Und: Wie plane ich das ideale Gap Year?

Im folgenden Beitrag gehen wir auf diese (und weitere) Fragen ganz genau ein: Willkommen beim großen Schlepptop.net Gap Year Ratgeber.


Was ist überhaupt ein Gap Year?

Wie bereits in der Einleitung angeschnitten, handelt es sich bei einem Gap Year um eine bewusste Lücke im Lebenslauf.

Man nimmt sich eine Auszeit vom Hamsterrad der Ausbildungen und Berufe und entscheidet sich willentlich für einen anderen Weg.

In diesem Jahr ist alles erlaubt: Man kann in ein fremdes Land gehen, das Jahr zur weiteren beruflichen Orientierung nutzen, sich der persönlichen Entwicklung hingeben oder einen freiwilligen sozialen Dienst machen.

Die Möglichkeiten sind wirklich grenzenlos.

Oft entscheiden sich vorwiegend sehr junge Menschen für ein Gap Year, die noch nicht genau wissen, was sie mit ihrem Leben tun sollen. Die Reise in fremde Länder oder ein Freiwilligendienst im Ausland sind dazu da, die persönliche Entwicklung voranzutreiben und vielleicht die berufliche Zukunft oder ein passendes Studium aufzuzeigen.

Fassen wir es so zusammen: Ein Gap Year ist dazu da, um dich auszuprobieren und vielleicht neu zu erfinden.

Was bringt mir ein Gap Year?

Ein Gap Year bringt dir vorrangig eines: wertvolle Erfahrungen.

Was genau du daraus machst, ist aber natürlich vollkommen dir überlassen.

Besonders wenn du nicht genau weißt, wie es weitergehen soll, kann ein Gap Year Licht ins Dunkel bringen. Du nimmst dir eine Auszeit und probierst Dinge, die du im normalen Alltag vielleicht nicht machen würdest.

Das Lückenjahr fühlt sich aber nicht nur währenddessen gut an: Es kann dir auch danach viele Türen öffnen.

In bestimmten Branchen suchen Arbeitgeber sogar nach Menschen, die bereits viel Lebens-, Berufs- oder Auslandserfahrungen gesammelt haben. Außerdem besteht bei einem Gap Year in einem fremden Land auch die Möglichkeit, eine neue Sprache zu erlernen.

Alles in allem kann dir das Gap Year kurzzeitig viele neue interessante Erfahrungen und vielleicht auch neue Kontakte bringen. Langfristig entwickelt sich diese gewollte Lücke in deinem Lebenslauf vielleicht zu deiner größten Stärke im Vergleich zu deinen Mitbewerbern.

Wie plane ich das perfekte Gap Year?

Um dein Gap Year zu planen, hilft es, sich eine Liste mit Ideen und Deadlines zu gestalten.

So weißt du in etwa, bei welchen Optionen es eine Frist gibt und wie dein freies Jahr aussehen wird.

Anfangs ist es aber erstmals wichtig, herauszufinden, was du in deinem Gap Year überhaupt machen möchtest.

Eine besonders genaue Planung ist vorrangig dann erforderlich, wenn du dich ins Ausland begeben möchtest. Länder, in denen viele junge Menschen Work and Travel machen, haben etwa oft ziemlich strikte Einreisebeschränkungen dafür.

Als Beispiele sind hier etwa ein Mindestalter oder ein Mindestbudget zu nennen. Dies hängt aber natürlich vom Land ab, in welches man reist.

Am wenigsten Planung erfordern Gap Years, die im eigenen Land oder ohne spezielle Ziele durchgeführt werden. Auch so was gibt es: Wer es sich einfach einmal gut gehen lassen möchte, muss nicht das ganze Jahr verplanen.

Oft sind nämlich gerade die spontansten Aktionen die, an die man sich am längsten erinnert!

Was muss ich aktuell beachten?

Corona hat nicht nur die Reisebranche durcheinandergewirbelt – auch bei Gap Years hat sich die ein oder andere Sache verändert.

Wer direkt vor der Pandemie ein Lückenjahr geplant hat, musste dieses währenddessen sicherlich ausfallen lassen.

Aktuell sieht es so aus, dass für 2022 und darüber hinaus keine gröberen Einschränkungen mehr angedacht sind. Eine Garantie gibt es aber natürlich nicht – und vielleicht wird uns dieses gemeine Virus ja noch überraschen.

Wichtig ist, dass du dich sowohl bei deiner Reise ins Ausland als auch während der Aktivitäten an alle geltenden Regeln hältst. Am besten ist es natürlich, wenn du geimpft bist.

Wenn du dein Gap Year in den Jahren 2020 und 2021 wegen der Pandemie ausfallen hast lassen, kannst du es in Zukunft ja noch nachholen.

Obwohl vor allem junge Leute unter 25 ein Gap Year in Anspruch nehmen, findet es auch immer öfter bei etwas älteren Personen Anklang: Refinery29 berichtet etwa von einer Studie, die besagt, dass die beste Reisezeit in den 30ern liegt! Schließlich hat man dann schon (meist) etwas mehr Geld und kann die kulinarischen und touristischen Attraktionen besser genießen.


15 Gap Year Möglichkeiten: Die besten Ideen

1. Au-Pair

Als Au-Pair geht man in ein fremdes Land, um dort auf die Kinder einer Gastfamilie aufzupassen und diese zu betreuen.

In den meisten Fällen ist der Au-Pair auch dafür zuständig, Haushaltserledigungen zu machen und manchmal für die Familie einzukaufen.

Als Gegenleistung bekommt man ein kleines Taschengeld und vor allem in sehr auto-zentrierten Ländern (etwa in den USA) die Möglichkeit, das Auto der Familie mitzunutzen.

Der größte Vorteil als Au-Pair liegt sicherlich darin, dass man das Land aus der Sicht eines normalen Bürgers kennenlernt. Außerdem verbessert man die eigenen (Fremd-)Sprachkenntnisse enorm. Auch die interkulturelle Kompetenz wird gefördert, was im späteren Berufsleben ein enormer Vorteil ist.

Um als Au-Pair zu beginnen, muss man sich an eine Vermittlungsagentur wenden, die Au-Pairs und Au-Pair-Familien zusammenbringt.

Die beliebtesten Länder bei Au-Pairs sind etwa Kanada, die Vereinigten Staaten, England und Neuseeland. Auch Australien ist vorne mit dabei. Kulturell diverser wird es in Südamerika, Südeuropa oder in Asien.

Agenturen für Au-Pairs:

2. Work and Travel

Auch als Work and Traveller reist man in ein fremdes Land.

Man erkundet dabei eines oder mehrere Länder und arbeitet nebenbei.

Abhängig von der Art des Jobs bekommen Work and Traveller aber nicht nur Geld, sondern in den meisten Fällen auch eine Verpflegung. Viele helfen zum Beispiel auf Bauernhöfen aus, wo sie dann auch Essen und eine Schlafmöglichkeit erhalten.

Die Optionen bei einem Work and Travel Gap Year sind ziemlich vielfältig. So arbeiten einige auch in der Gastronomie, in Hotels, auf Obstplantagen oder als Betreuer in einem Camp.

Gegenüber einem Au-Pair-Aufenthalt kann Work and Travel sowohl Vor- als auch einige Nachteile parat halten.

Der größte Pluspunkt ist sicher, dass man deutlich mehr Freiheiten hat. Ein Work and Traveller ist nicht an eine Familie gebunden und kann im Laufe des Gap Years viele verschiedene Berufe austesten. So kann man praktische Erfahrung in diversen Bereichen sammeln.

Wer besonders an den Freiheiten interessiert ist, die ein Gap Year bietet, könnte im Work and Travel das richtige Programm für sich finden.

Negativ anzumerken ist, dass ein Work and Travel Jahr kostspielig sein kann. Vor allem in Ländern wie Kanada, Australien oder Großbritannien sind nicht nur die Lebenshaltungskosten sehr hoch – auch die Flüge hin und zurück können ein ordentliches Loch ins Budget reißen. Außerdem sind die Gesetze für Ausländer, die in einem Land arbeiten möchten, nicht immer ganz unkompliziert.

Unser Tipp: Auf jeden Fall rechtzeitig damit anfangen, das Gap Year zu planen!

Work and Travel Organisationen:

3. Sozialer Hilfsdienst

Wieso nicht mal etwas Gutes tun?

Sozialarbeit hilft nicht nur anderen Menschen, sondern auch demjenigen, der die Arbeit ausführt. Wer anderen helfen kann, ist glücklicher und fühlt sich einfach besser.

Beim freiwilligen sozialen Dienst kann man sowohl im In-, als auch im Ausland verschiedenste karitative Tätigkeiten durchführen.

Innerhalb Deutschlands wendet man sich dafür am besten an den BFD. Der Bundesfreiwilligendienst kann von jedem ausgeführt werden. Man arbeitet dann in einem sozialen Feld – die Möglichkeiten erstrecken sich dabei von Sozialthemen über Ökologie bis hin zur Kultur.

Natürlich gibt es auch eine internationale Alternative zum Freiwilligendienst im Inland.

Im Auslandseinsatz – sogenannter „Internationaler Freiwilligendienst“ – arbeiten Freiwillige für gemeinnützige Projekte, die über den gesamten Globus verstreut sind.

Reiseziele sind in diesem Fall etwa Afrika oder Asien. Es gibt jedoch auch karitative Projekte in den Ländern Europas.

Hier gelangst du zum Bundesfreiwilligendienst.

4. Yoga-Retreat

Relaxen pur!

Bei einem Yoga-Retreat geht es darum, mit anderen täglich Yoga zu machen, sich gesund zu ernähren und Sport und lange Wanderungen (etwa am Strand) zu machen.

Das englische Wort „Retreat“ bedeutet auf Deutsch „Rückzug“.

Wer ein Yoga-Retreat macht, zieht sich also bewusst für eine Zeit lang zurück. Diese Ruhepause ermöglicht es, sich langfristig und effektiv von einer andauernden Anstrengung zu erholen.

Hier werden die Akkus wieder aufgetankt. Man lässt den Alltagsstress zurück und konzentriert sich nur darauf, die eigene Energie wieder zurückzugewinnen.

Oft entscheiden sich Menschen dann für ein Yoga-Retreat, wenn sie von einem Lebensabschnitt in einen anderen wechseln oder einfach eine Pause vom stressigen Berufsalltag brauchen.

Auch wer kurz vor einem Burn-Out steht, kann den Körper mit so einer Auszeit wieder in einen erholten Zustand bringen.

Die besten Locations für ein Yoga-Retreat sind Inseln und Urlaubsorte in den Ländern Südostasiens – hier sind die Urlaubs- und Lebenshaltungskosten so gering, dass auch längere Aufenthalte finanziell möglich sind.

Es gibt auch einige Retreat-Locations im Süden Europas, etwa in Portugal.

Interessante Yoga Retreat Aufenthalte findest du bei Bookyogaretreats.com.

5. Praktikum

Wer nicht genau weiß, wie es nach der Schule weitergehen soll, kann auch ein Praktikum machen.

Dabei kann man oft schon gut herausfinden, welche Branchen zu einem passen und welche nicht.

Macht man etwa ein journalistisches Praktikum und fühlt sich dabei wohl, kann man über ein Studium in diesem Bereich nachdenken.

Hierbei ist jedoch zu erwähnen, dass ein Praktikum eigentlich kein richtiges „Lückenjahr“ ist – man macht schließlich etwas beruflich sinnvolles und kann diese Stelle auch prominent im Lebenslauf platzieren.

Empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang ein duales Studium. Wer ein duales Studium macht, vereint Praxis und Theorie.

Am Ende steht man idealerweise mit einem Bachelorstudium und viel Praxiserfahrung da – ein enormer Vorteil bei jeder Job-Bewerbung.

6. Reise um die Welt

Eine Weltreise machen die meisten Menschen nur einmal im Leben – wieso also nicht im Rahmen eines Gap Years?

Wer sich ein ganzes Jahr Zeit nimmt, kann viele Teile der Welt stressfrei bestaunen.

Vor allem Menschen, die sonst Vollzeit arbeiten, werden im „normalen Leben“ kaum Zeit für so ein großes Unterfangen finden.

Das Gap Year kann man dann beispielsweise in verschiedene Teile aufgliedern, wobei man sich im ersten Teil etwa Europa genauer ansieht, im zweiten Amerika und im dritten Asien.

Bei der Planung sind dabei eigentlich keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass man sich auf die zu bereisenden Länder vorbereitet und Notfall-Pläne für verschiedenste Eventualitäten bereithält.

Empfehlenswert ist, dass man bereits vor der Weltreise auf einen festen Betrag hin spart. Weiters sollte man die Reiseziele so genau wie möglich im Vorhinein abchecken.

Last but not least: Nicht unterkriegen lassen. Vor allem aus dem eigenen privaten Umfeld können oft Querschüsse kommen, die gegen eine Weltreise sprechen. Vielleicht werden die Eltern der Meinung sein, dass es aktuell nicht der richtige Zeitpunkt ist und dass man sich lieber auf die berufliche Laufbahn konzentrieren sollte.

Nicht jeder hat aber die Chance, überhaupt eine Weltreise zu machen. Wenn man die Gelegenheit hat, sollte man diese auch nutzen.

Los geht‘s! Die Welt wartet!

7. Sprachreise

Bei einer Sprachreise geht es vorrangig darum, eine Fremdsprache im Kontext einer Reise besser zu erlernen.

Das funktioniert erwiesenermaßen deutlich besser, als wenn man eine Sprache nur theoretisch zu Hause lernen möchte.

Man kombiniert also einen Auslandsaufenthalt mit dem Kurs in einer Sprachschule.

Ein Beispiel: Wer Spanisch lernen möchte, reist dafür etwa nach Barcelona und meldet sich dort in einer Sprachschule für Ausländer an. Durch den Aufenthalt in Spanien wird die Sprache aber nicht nur innerhalb der Schule, sondern auch im Alltag erlernt.

So sind große Fortschritte innerhalb einer kurzen Zeit möglich.

Die meisten Sprachschüler wohnen dabei in einem Campus mit anderen Fremdsprachlern oder bei einer Gastfamilie.

Der größte Vorteil dabei ist, dass man nicht nur eine neue Sprache schnell erlernen kann, sondern dass sich auch viele neue Bekanntschaften und Freundschaften entwickeln.

Somit dient eine solche Reise nicht nur den eigenen Fremdsprachkenntnissen – auch die Persönlichkeit entwickelt sich im Ausland weiter. Außerdem berichten nahezu alle Sprachreisenden davon, dass sie selbstbewusster in die Heimat zurückgekehrt sind.

Agenturen für Sprachreisen:

8. Praktikum im Ausland

Ein Auslandspraktikum ähnelt einem normalen Praktikum – nur, dass es im Ausland stattfindet.

Es eignet sich für diejenigen am besten, die bereits eine Idee davon haben, in welcher Branche ihre berufliche Zukunft liegt.

Wer sich etwa besonders für Grafikdesign interessiert, kann nach der Schule oder einer anderen Ausbildung ein Praktikum bei einem Unternehmen im Ausland absolvieren.

Im Gegensatz zu anderen Work and Travel Varianten geht es bei einem Auslandspraktikum darum, die eigenen Kenntnisse in einem spezifischen Gebiet zu verbessern und andererseits ein fremdes Land zu entdecken.

Hier werden ebenso Arbeit und Reisen verbunden. Im Gegensatz zum Work and Travel ist man jedoch nicht ganz so frei, da man in den meisten Fällen an eine Firma gebunden ist und es sich oft auch um Büroarbeit handelt.

Die interessanten Dinge, die man sonst auf Reisen erlebt, passieren bei dieser Variante also oft außerhalb der eigentlichen Praktikumszeit.

9. Backpacking in Europa

“Backpacking” steht für eine Reise mit dem Rucksack.

Innerhalb Europas machen sich (primär in den Sommermonaten) Menschen mit ihrem Rucksack auf den Weg, um fremde Länder und Kulturen kennenzulernen.

Der Vorteil dabei ist, dass Europa auf kleinem Raum ein Potpourri aus verschiedenen Kulturen bietet. Durch den Flickenteppich der Länder ist es sogar möglich, dass man an einem Tag mit dem Zug durch mehrere Länder fährt.

Apropos Zug: Die beste Möglichkeit für eine Backpacking-Reise durch Europa ist ein Interrail-Ticket. 

Das ist ein spezielles Ticket, welches von nahezu allen europäischen Bahngesellschaften akzeptiert wird. Man kann damit von Land zu Land fahren.

Mit dem 5-Tage-in-1-Monat-Ticket kann man beispielsweise innerhalb eines Monats an fünf selbst-definierten Tagen mit jedem Zug reisen.

Dabei ist es ganz egal, ob man von Deutschland aus mit dem Zug über Frankreich und Spanien nach Portugal oder über Österreich und den Balkan in die Türkei fährt.

Interrail-Urlaube sind oft unvergessliche Trips, die einem ein Leben lang in Erinnerung bleiben. Das liegt oft auch an den abenteuerlichen Zugverbindungen in Osteuropa!

Wie Interrail genau funktioniert, erfährst du auf der Interrail Webseite.

10. Betreuer in einem Sommercamp

Wer mit Kindern arbeiten möchte und Lust auf Action hat, kann Betreuer in einem Sommercamp werden.

Natürlich ist das keine ganzjährige Arbeit, doch viele Camps gibt es nicht nur im Sommer, sondern auch im Frühling oder Herbst.

Als Betreuer hat man ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet: Man kann mit den Kindern etwa den Wald erkunden, Fußball spielen, Schnitzeljagden machen oder abends am Lagerfeuer gemeinsam singen.

Betreuer in Sommercamps kommen oft mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen zurück nach Hause. Besonders interessant dürfte diese Art des Gap Years vordergründig für diejenigen sein, die auch im späteren Berufsleben einer Tätigkeit im Sozialbereich nachgehen möchten.

Hier erlernt man viele Fähigkeiten der Erziehung, Betreuung und Konfliktlösung in einer praxisnahen Umgebung.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang das Angebot der Campbetreuung in Großbritannien, welches von Culture-XL angeboten wird.

11. Weiterbildungsjahr

Natürlich – die meisten Menschen belegen Kurse und Seminare, um das neu erlernte Wissen beruflich einzusetzen.

Doch man muss sich nicht immer für die eigene Karriere weiterbilden.

Hatte man schon immer ein großes Interesse an einer bestimmten Tätigkeit – etwa Kochen, Heiltherapien oder Massage – kann ein Gap Year der ideale Zeitraum für eine Weiterbildung in diesem Bereich sein.

Das neu Erlernte nutzt man dann beispielsweise dazu, einer nebenberuflichen Tätigkeit nachzugehen.

Die Möglichkeiten sind auch hier riesig, aber eines ist sicher: Das Leben ist dazu da, gelebt zu werden! Wieso also nicht eine neue Fähigkeit erlernen?

12. Ungeplantes (freies) Gap Year

Wie es der Name schon verrät, soll ein Gap Year vorwiegend eines sein: Eine Auszeit.

Deshalb ist es vielleicht gar nicht so schlecht, nicht zu viel zu planen.

Vor allem (junge) Leute, die sonst ein sehr stressiges Leben voller Termine haben, finden in einem ungeplanten Gap Year vielleicht die Entspannung und Klarheit, die sie schon immer gesucht haben.

Man muss auch nicht das ganze Gap Year ausfüllen – oft reicht es beispielsweise, sich einpaar Dinge vorzunehmen, die man dann im Laufe des Jahres macht.

13. Aktivist werden

Die Welt ist voller Ungerechtigkeiten. In Zeiten der Klimakrise, einer weltweiten Pandemie und politischer Turbulenzen braucht es Menschen, die aufstehen und sich für die gute Sache einsetzen.

Aktivisten setzen sich voll für ein bestimmtes Thema ein – etwa für den Naturschutz oder für politische Fairness.

Wer Aktivist werden und etwas bewegen möchte, muss jedoch viel Zeit und Kraft investieren. Denn oft sind die Hürden, die einem in den Weg gestellt werden, riesig.

Ein Gap Year eignet sich hervorragend für den Einstieg in den Aktivismus, denn es bietet einem viel Zeit und Ressourcen, die man sonst im Alltag nicht hat.

Gleichzeitig muss man sich darüber im Klaren sein, dass die Tätigkeit des Aktivisten nicht für jeden geeignet ist.

Hier braucht man eine dicke Haut, Willen und eine klare Überzeugung.

14. Selbstständig machen

Wer träumt nicht davon, sein eigener Chef zu sein?

Immer mehr Menschen machen sich selbstständig. Das liegt auch daran, dass es heutzutage dank des Internets so einfach wie noch nie zuvor ist!

Die Möglichkeiten, die man durch neue Technologien heute hat, sind riesig.

Wer technische Skills hat – etwa als Programmierer, Grafik Designer oder Content Marketer – kann als Einzelperson auftreten und Aufträge für andere abarbeiten. Dank Online-Portalen wie Fiverr hat man auch relativ schnell einen Zugang zur potentiellen Kundschaft.

Doch auch Offline-Berufe – etwa Therapeuten, Masseure oder Berater – haben es dank des Internets leichter. Sie können über Social Media neue Kunden generieren und sich so ein eigenes Business aufbauen.

Egal, in welchem Bereich man starten möchte – auf lange Sicht lohnt es sich. Wichtig ist jedoch, dass man eine gute Geschäftsidee hat, die auch langfristig funktioniert.

Außerdem muss man damit rechnen, vor allem anfangs mit weniger Einkommen klarzukommen.

Doch ein Gap Year kann sich fürs Selbstständig-machen hervorragend eignen, denn man hat die Zeit und (wenn man vorher gespart hat) auch das nötige Kleingeld für den Sprung ins Unternehmertum.

15. Gap Year im Tierschutz

Nicht nur die Flora ist im 21. Jahrhundert stärker bedroht als je zuvor – auch die Fauna wird in immer kleinere Bereiche zurückgedrängt.

Der Mensch hat sich mit seinen gigantischen Bauten überall auf der Welt breit gemacht. Für Tiere ist oft kein Platz mehr.

Deshalb spielt das Wohl der Tiere auch im Umweltschutz eine immer größere Rolle.

Wer ein besonders großes Herz für Tiere hat, kann ein Gap Year im Tierschutz machen. Dabei arbeitet man beispielsweise als Freiwilliger in einem Wildreservat und ist mit der Wildtierrettung und Verpflegung betraut.

Durch die Arbeit in der Natur und mit echten Tieren kann so ein Gap Year zur Once-in-A-Lifetime-Experience werden.

Viele Gap Year Angebote in diesem Bereich findest du etwa bei Gapforce.org.


Fazit: Gap Year Möglichkeiten

Viele Stunden an Recherche- und Schreibarbeit sind in diesen Schlepptop.net Ratgeber geflossen.

Entstanden ist eine Liste aus 15 gewöhnlichen und unkonventionellen Vorschlägen für das perfekte Gap Year.

Natürlich ist bei der Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Tätigkeit aber vor allem wichtig, auf die eigenen Vorstellungen und Gefühle zu achten.

Es hängt nämlich von der Persönlichkeit ab, welche Sachen infrage kommen.

Arbeitswillige Menschen werden sich in einem Freiwilligen-Programm also deutlich wohler fühlen – während gestresste Personen, die eine Auszeit brauchen, lieber ein Urlaubs Gap Year machen.

Am Ende bleibt uns nur noch eines zu sagen: Mach das Gap Year zu deinem Traumjahr und mach genau das, worauf du Lust hast! 


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