Wie läuft ein Fernstudium ab?

Spätestens seit dem Ausbruch der Corona-Krise erleben Distance Learning und Fernstudien einen großen Boom. Kein Wunder: Ein Fernstudium ermöglicht ortsunabhängiges Lernen. Das spricht immer mehr Menschen an.

Mittlerweile gibt es schon viele Möglichkeiten, einen Fernstudiengang zu belegen.

Ein Fernstudium bietet große Vorteile - vor allem für Berufstätige: Dank der großen Freiheit, die ein Fernlehrgang bietet, kann man sich die Zeit fast vollkommen selbst einteilen. 

So ist es bei den meisten Studiengängen beispielsweise problemlos möglich, tagsüber einem normalen Job nachzugehen und abends nach der Arbeit fürs Studium zu lernen.

Am Ende hat man dann die gleiche Anerkennung und den gleichen Abschluss wie ein Student, der einen "normalen" Studiengang an einer Universität abgeschlossen hat.

Es ist davon auszugehen, dass die Zahl der Fernstudenten in Deutschland, Österreich und der Schweiz stark zunehmen wird - auch nach der Corona-Krise.

Aber wie läuft ein Fernstudium ab? Das sehen wir uns im folgenden Beitrag ganz genau an - mit wichtigen Hintergrundinfos, die jeder kennen sollte.


Was ist ein Fernstudium?

Wie läuft ein Fernstudium ab?

Die Zielvorgabe eines Fernstudiums ist die gleiche wie bei einem "normalen" Studium: Der akademische Abschluss.

Im Gegensatz zu Anwesenheits-Studien hat man bei einem Fernstudium aber deutlich mehr Freiheiten - zeitlich, wie auch örtlich.

Natürlich hat man auch bei einem Fernstudium Vorgaben und Regularien, an die man sich halten muss - doch die Erfüllung dieser liegt fast zu 100% beim Studenten, der bei einem Fernstudium deutlich mehr Selbstständigkeit genießt als jemand, der an einer normalen Uni studiert.

Ein "Fernstudent" eignet sich das Wissen, welches er für Prüfungen braucht, eigenständig in den eigenen vier Wänden an.

Einerseits bietet dies ein hohes Maß an Flexibilität, andererseits erfordert es sehr viel Selbstdisziplin.

Fernstudien eignen sich also vor allem für Menschen, die sich selbst fürs Lernen motivieren können und nicht auf die "Peer Pressure" von Kommilitonen angewiesen sind.

Werden Fernstudien anerkannt? Wir haben Meinungen gesammelt.

Vor- & Nachteile eines Fernstudiums

Fernstudium Vorteile Nachteile Illustration

Fernstudien klingen verlockend, sind aber nicht für jeden die optimale Lösung.

Aber welche klaren Pros und Kontras bieten Fernstudien?

Werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Vor- & Nachteile eines Fernstudiums.

Vorteile

Der allergrößte Pluspunkt bei jedem Fernstudiengang ist in der Regel die große Flexibilität.

Wer die nötige Disziplin dafür aufbringen kann, lernt nach den eigenen Vorstellungen - wo und wann es einem Recht ist.

Zwar muss man natürlich auch auf Prüfungen und Klausuren hinarbeiten, doch das Tempo kann man in den meisten Fernstudiengängen zu einem großen Teil selbst bestimmen.

Die eigenen beruflichen Chancen werden mit einem Fernstudium gesteigert - so wie es auch bei einem normalen Präsenzstudium der Fall ist.

Kommen wir nochmals zurück zur großen Flexibilität: Berufstätige können neben ihrer normalen Arbeit studieren. In so einem Fall verdient man weiterhin Geld. Das verschafft einen finanziellen Vorteil gegenüber all jenen, die ihre ganze Zeit für ein normales Präsenzstudium investieren müssen und nebenbei nicht arbeiten können.

Für Interessenten aus Deutschland dürften vor allem die geringeren Voraussetzungen interessant sein: So gibt es bei einem Fernstudium in den meisten Fällen beispielsweise keinen NC (Numerus Clausus).

Weiters gibt es keine Kapazitätsbeschränkungen, da ja bekanntlich das meiste online stattfindet.

Last but not least: Glaubt man einigen Experten, sind Fernstudenten bei vielen Arbeitgebern beliebt. Wer ein Fernstudium erfolgreich abgeschlossen hat, musste viel Eigeninitiative, Disziplin und Motivation an den Tag legen. Auch selbstständiges Arbeiten wird bei einem Fernstudium abverlangt. Das sind alles Eigenschaften, die Arbeitgebern in Zeiten von Home Office und Arbeitsindividualisierung äußerst wichtig sind.

Nachteile

Natürlich gibt es nicht nur Vorteile. Für einige Menschen ist ein Studium mit Präsenzveranstaltungen vielleicht der bessere Weg.

Ein wichtiger Punkt ist die Selbstdisziplin. Bei Weiterbildungen, bei denen es eine große Flexibilität und Freiheit gibt, ist Selbstdisziplin essentiell. Wer es nicht schaft, aus Eigeninitiative zu lernen, ist bei einem Fernstudium vielleicht falsch.

Außerdem kann ein Fernstudium sehr verwirrend sein und im Falle auftretender Fragen hat man nicht so einfache Möglichkeiten, mit jemandem in Kontakt zu treten und sich mit Kommilitonen auszutauschen.

Wenn wir schon bei den Mitstudierenden sind: Ein klassisches Studentenleben gibt es bei einem Fernstudium nicht. Für manche ist das positiv, viele andere möchten diese Zeit aber nicht missen. Wer also auf Lerngruppen nicht verzichten möchte, der muss zu einem klassischen Studium greifen.

Als letzter Punkt ist noch der Preis zu erwähnen: Fernstudien sind in manchen Fällen teurer als klassische Studien und daher nicht für jeden leistbar.

Eignet sich ein Fernstudium für mich?

Studierende Frau

Wie die vorherigen Absätze gezeigt haben, sind Fernstudien sicherlich ein zukunftsfähiges Konzept.

Doch wer sollte sich für ein Fernstudium entscheiden - und wer lieber nicht?

Fernstudien eignen sich für all jene, die gerne selbstständig arbeiten und ein hohes Maß an Eigeninitiative beweisen möchten. Wer lieber im Umfeld der eigenen Wohnung lernt und die Ruhe daheim schätzt, der findet im Fernstudium wohl die richtige Wahl.

Außerdem ist ein Studium auf Distanz der passende Weg, wenn man auf den Trubel am Campus getrost verzichten kann.

Wer ein flexibles Leben mit vielen Freiheiten führen und trotzdem etwas lernen und die Bildungsleiter erklimmen möchte, ist bei einem Fernstudium wohl auch am besten aufgehoben.

Ein Fernstudium eignet sich nicht, wenn man soziale Kontakte mit Kommilitionen pflegen möchte. Wer ohne Lerngruppen, Gruppenseminare und gemeinsame Studiengruppen nicht lernen kann, der ist bei einem Online-Studium an der falschen Adresse.

Schlepptop Fernstudium Beispiel

Manche Menschen lernen besser, wenn ihnen eine andere Person die Thematik erklärt. Wenn man zu dieser Gruppe gehört, dann ist ein Fernstudium wohl auch nicht die richtige Wahl, denn hier muss man alles selbst lernen.

Zusammengefasst eignet sich ein Fernstudium am besten für Menschen, die gerne in Ruhe und für sich alleine lernen möchten. Sie schätzen außerdem die große Flexibilität, die ihnen diese Art der Hochschule bietet. Wer Inhalte lieber gemeinsam in der Gruppe (er)lernt und nicht auf die sozialen Kontakte im Studium verzichten möchte, der sollte lieber zur normalen Studienvariante greifen. Insofern darf man dann aber nicht vergessen, dass man deutlich weniger flexibel ist.

Wieviel Zeit muss man investieren?

Leistung

Hier gibt es von Studium zu Studium teils krasse Unterschiede.

Während für manche Studien auf Distanz ein Zeitaufwand von etwa 10 Stunden pro Woche eingeplant werden sollte, ist bei anderen Studien ein Aufwand von 20 Stunden oder mehr nötig.

Meist geben die Lerninstitute und Universitäten bereits auf der Webseite bekannt, wieviel Zeit zukünftige Studenten für ein bestimmtes Fernstudium aufwenden werden.

Weiters finden sich auf der Webseite und im Studienheft des jeweiligen Anbieters auch genaue Infos zum Ablauf der Semester.


Wie läuft ein Fernstudium ab?

Registrieren

Anmeldung

Der erste Schritt bei jedem Studium ist die Anmeldung.

Nachdem man sich für den gewünschten Lerngang entschieden hat, folgt die Anmeldung.

Wie bei normalen Präsenzstudien auch, gibt es auch bei Fernstudien oft Voraussetzungen, die der Studienanwärter erfüllen muss. Zwar sind diese (wie bereits weiter oben erwähnt) nicht so streng, doch in vielen Fällen ist beispielsweise ein Nachweis eines bestandenen Abiturs nötig.

Der Anmeldeprozess ist natürlich von Uni zu Uni unterschiedlich. Wichtig ist, dass man sich im Vornherein über mögliche Förderungen informiert, um nicht den vollen Preis bezahlen zu müssen.

Die BAföG kann unter Umständen nämlich auch für Fernstudien beantragt werden. Die österreichischen Förderungen auch.

Fernstudium Lernen Beispiel

Lernen

Sobald man eingetragener Student an einer Fernuni ist, geht es ans Eingemachte.

Lange Zeit war es so, dass Unis die Lernmaterialien per Post zugeschickt haben - etwa Studienhefte, Bücher und Co.

Heutzutage stellen jedoch immer mehr Unis auf Online-Lernmaterialien um. Die Materialien können bequem heruntergeladen werden. Und anschließend wird mit ihnen gelernt.

Die Lernmaterialien können auch aufs iPad oder auf ein eBook geladen werden, um auch mobil und ohne PC zu lernen.

Als Lernmaterialien bezeichnen wir in diesem Zusammenhang Texte, Videos, Audio-Dateien, Podcasts, aufgenommene Vorlesungen, Webinare, etc.

Abhängig von der gewählten Online-Uni gibt es moderne Web-Interfaces, wo alle wichtigen Dinge über eine Webseite abrufbar sind. Die Plattform, für die man nach der Anmeldung die Zugangsdaten erhält, bietet beispielsweise alle Lernmaterialien, Links zu Webinaren und Live-Vorlesungen und in manchen Fällen sogar Chaträume für Menschen, die das Gleiche studieren.

Auf der Online-Plattform ist es darüber hinaus auch möglich, organisatorische Sachen zu erledigen - etwa Termine für Prüfungen einzutragen oder mit Betreuern in Kontakt zu treten.

Die Plattformen unterscheiden sich natürlich von Institut zu Institut. Manche sind schon "im 21. Jahrhundert angekommen", während andere noch ziemlich altbacken wirken.

Flexibilität positiv nutzen

Flexibilität positiv nutzen

Als Fernstudent ist man selbst dafür verantwortlich, ein Modul nach dem anderen abzuschließen. Das ist nur möglich, wenn man viel Selbstdisziplin an den Tag legt.

Damit das funktioniert, sollte man sich einen genauen Plan machen und sich auch an diesen halten. Nur so ist ein Studienerfolg garantiert.

Eine Möglichkeit wäre etwa, festzulegen, dass jeden Tag mindestens 2 Stunden gelernt wird. Das klingt erstmal nicht viel - aber es ist nicht so wenig, wenn man es auch wirklich Tag für Tag schafft.

Die Flexibilität eines Fernstudiums ist also Fluch und Segen zugleich. Um davon so gut es geht zu profitieren, sollte man täglich Zeit fürs Studium investieren. 

Der wichtigste Punkt: Es muss jeden Tag weitergehen. Wenn Fortschritte sichtbar sind und Module abgeschlossen werden, ist man wieder motivierter fürs nächste Kapitel.

Laptop

Klausuren, Aufgaben, Prüfungen

Die meisten Fernlehrgänge und Fernstudien bauen auf Module.

In jedem Modul beschäftigt man sich als Student mit einem Thema.

Am Ende eines Moduls gibt es dann eine Aufgabe, die zu erledigen ist. Das ist meist eine Klausur oder Arbeit, kann aber beispielsweise auch eine mündliche Prüfung sein.

Viele Sachen können online erledigt werden - etwa Aufgaben. Eine Aufgabe wird - wie eine Hausaufgabe bei einem normalen Studium - zuhause selbst erarbeitet und dann an den Professor geschickt.

Prüfungen können meist nicht online erledigt werden. Abhängig von der Studien-Art gibt es Prüfungen entweder regelmäßig oder erst gegen Ende des Studiums.

Bei vielen Online-Unis kann man zwischen mehreren Standorten in der Nähe wählen, die die Prüfung dann anbieten.

Übrigens: Neuerdings (auch wegen der Pandemie) sind Online-Prüfungen auf dem Vormarsch. Für diese wurden spezielle Apps und Tools entwickelt, um Schummeln zu vermeiden. Vor dem Anfang einer Online-Prüfung muss der gesamte Raum abgefilmt werden. Die Prüfung wird dann per Video-Chat mit einer speziellen Prüfungssoftware durchgeführt.

Präsenzzeiten

Es ist möglich, dass man im Fernstudium auch Präsenzzeiten haben wird.

Bei einigen Unis ist das Studium aufgeteilt - ein Teil wird im Fernmodus ausgeführt, der andere mit Anwesenheitspflicht. Vor allem Studiengänge, die sehr praxisorientiert sind, haben oft auch eine (teilweise) Präsenzpflicht.

Dies erkennt man jedoch schon an der Webseite des Lehrgangs.

Generell entwickelt sich der Trend hin zu 100% Fernunterricht.

graduation

Abschluss

Bei jedem akademischen Abschluss ist es so, dass am Ende eine Abschlussarbeit geschrieben werden muss.

Das ist dann die Bachelor- oder Master-Arbeit.

Wie bei jedem klassischen Studium, sieht man auch bei Fernstudien so eine Arbeit vor. Diese wird am Ende des Studiums gemacht und unterscheidet sich eigentlich kar nicht von der Arbeit in einem normalen Studium.


Habe ich einen Betreuer? An wen kann ich mich wenden?

Der größte Vorteil einer "klassischen" Uni ist, dass man Betreuer hat, an die man sich regelmäßig wenden kann.

Dieser Betreuer hilft einem dann bei der Lösung von Problemen - oder einfach bei organisatorischen Dingen.

Einen solchen Service bieten jetzt auch immer mehr Fernunis an. Bei den meisten Fernstudiengängen bekommen Studenten von Anfang an einen fixen Betreuer, der sich mit dem Studium auskennt, Fragen beantwortet und einfach als helfender Mentor auftritt.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Betreuer zu kontaktieren. Normalerweise bekommen Studenten die Telefonnummer sowie elektronische Kontaktmöglichkeiten, wie die E-Mail-Adresse oder einen persönlichen Chat.

Man ist bei vielen Anbietern also nicht ganz auf sich allein gestellt, sondern hat einen Betreuer, der mit Rat und Tat zur Seite steht.

Wie finanziere ich mein Studium?

Sieht man sich aktuelle Studienkataloge an, so kostet ein Fernstudium aktuell zwischen 1.000 und 15.000€.

Große Unterschiede gibt es vor allem zwischen staatlichen und privaten Fernstudiengängen.

Die Studiengebühren sind bei staatlichen Studien also deutlich geringer als bei denen von privaten Firmen. Weiters unterscheiden sich die Kosten auch zwischen den Abschlüssen. So kann ein Master of Business Administration etwa ganz andere Geldsummen verschlingen als beispielsweise ein Master of Arts.

Es gibt jedoch genug Möglichkeiten für die Finanzierung des Studiums.

In Deutschland und Österreich gibt es Beihilfen und Förderungen für Studenten.

Die sogenannte BaFÖG in Deutschland kann beispielsweise auch für ein Fernstudium genutzt werden. Auch die österreichische Studienbeihilfe kommt für Fernlehrgänge infrage.

Bezüglich der genauen Förderungen kann man sich direkt an den Betreuer wenden, den man bei der Fernuniversität hat. Die Betreuer kennen sich meist gut aus und können hilfreiche Tipps bei der Suche nach Förderungen geben.

Welche Fernstudien sind verfügbar?

Die Frage sollte eher lauten: Welche Fernstudien sind NICHT verfügbar?

Heutzutage gibt es für die verschiedensten Berufe Fernstudien-Angebote. Fast alles kann von Zuhause aus erlernt werden.

Als Beispiele sind hier etwa Personalmanagement, BWL, geisteswissenschaftliche Themen, Informatik oder Sozialberufe zu nennen. Sogar Jura und Recht sind bis zu den Staatsexamen als Fernstudium absolvierbar.

Nicht als Fernstudium angeboten werden, wie bereits weiter oben erwähnt, sehr praxisorientierte Studien.

Wer etwa Arzt, Zahnarzt oder Lehrer/Professor werden möchte, kann dies nicht mit einem Fernstudium machen. Hier ist ein normales Präsenz-Studium Pflicht.

Welches Fernstudium passt zu mir?

Es gibt sehr viele Fernstudien und Lehrgänge, zwischen denen man heutzutage wählen kann.

Wie die buchstäbliche Nadel im Heuhaufen ist es für viele Menschen nicht sehr leicht, das passende Studium für sich zu finden.

Hier gilt es, viele Fragen zu beantworten:

Wofür interessiere ich mich?

Was möchte ich einmal werden?

Kann ich mir eine Arbeit im Themenbereich XYZ einmal vorstellen?

Was möchte ich nie machen?

Das waren natürlich nur einige der rudimentärsten Fragen.

Bezüglich der Studien-Orientierung empfehlen wir Online-Tests, wie beispielsweise den von Einstieg.com. Im Online-Fragebogen der Plattform wird man auf die verschiedensten Interessen und Themengebiete getestet.

Am Ende bekommt man eine genaue Auswertung, welche Studiengänge am ehesten infrage kommen.

Im deutschsprachigen Raum ebenso sehr beliebt ist der Studium-Interessentest von ZEIT.de. Bereits mehr als 550.000 Personen haben mit dem sogenannten "SIT" ihr persönliches Interessenprofil ausgearbeitet und herausgefunden, wofür sie sich am stärksten interessieren.


Fazit: Wie läuft ein Fernstudium ab?

Bildschirm

Wie dieser Ratgeber gezeigt hat, ähnelt der Ablauf eines Fernstudiums dem eines "klassischen" Studiums sehr.

Anfangs registriert man sich auf der Plattform und weist die Qualifikationen und Voraussetzungen nach, die es für einen Studiengang gibt.

Nach abgeschlossener Registrierung wird der Zugang auf die Online-Plattform freigeschaltet. Viele Fern-Universitäten bieten ein modernes Interface, welches als "elektronischer Campus" angesehen wird.

Auf den Plattformen hat man die Möglichkeit, Lernmaterialien herunterzuladen, an Webinaren und Live-Seminaren teilzunehmen und mit anderen Studenten oder sogar Dozenten in Kontakt zu treten.

Weiters werden die Plattformen genutzt, um abgeschlossene Hausaufgaben abzugeben oder Prüfungen zu organisieren.

Apropos Prüfungen: Diese müssen meist an einem Fachhochschul-Standort abgelegt werden, um Betrugsversuche zu vermeiden. Es gibt mittlerweile jedoch schon Angebote für Online-Prüfungen mithilfe spezieller Anti-Schummel-Software.

Der Abschluss erfolgt bei einem Fernstudium wie bei einem klassischen Studium: Mit einer Bachelor- oder Master-Abschlussarbeit.

Fernstudien werden immer beliebter und kommen für immer mehr Menschen infrage. Sie sind eine tolle und praktische Alternative für all jene, die keine Zeit für ein Präsenzstudium haben und die Flexibilität von Online-Lernangeboten schätzen.


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